Wรคhrend der Corona-Pandemie richteten Rino Wรผthrich und Silvan Biffiger den "Lonza-Beach" ein. Um auf dem auรergewรถhnlich glatt geschliffenen Felsen in der Wandmitte nicht den Halt zu verlieren, sind viel Geschick, Fingerkraft und Trittsicherheit gefragt. Besonders die Route "Thumbs up" gilt als eine der schรถnsten und anspruchsvollsten Routen in diesem Bereich des Sektors.
Im linken Teil der Wand sind die Routen im Vergleich zur Wandmitte steiler und griffiger. Hier sind mehr Kraft und Ausdauer erforderlich, um die Routen zu meistern. Der Wandfuร ist dort schmaler und weniger komfortabel als in der Mitte. Daher empfiehlt es sich, den Rucksack in der Mitte abzulegen und nur das Nรถtigste zu den Routen mitzunehmen. Sobald man am Fels hรคngt, wird man jedoch beeindruckt sein, wie spannend die Routen sind.
Die Routen im rechten Wandteil kรถnnen leider nur bei geringem Wasserstand beklettert werden. Auch diese Routen sind sehr reizvoll und bieten eine ganz eigene Herausforderung, meist mit Leisten an einer senkrechten Wand.
Leider hat das Hochwasser das Flussbett verรคndert, weshalb der Zugang jetzt weiter oben liegt. Am besten รผberquert man den Fluss am Ende des Sektors, neben der Leiter, die zum alten Klettergarten fรผhrt.
Das Gebiet liegt bis etwa 14:00 Uhr im Schatten. Am spรคten Nachmittag verschwindet die Sonne wieder. Oft weht ein kรผhler Wind durch das Lรถtschental, der auch an warmen Sommertagen fรผr angenehme Kletterbedingungen sorgt. Der kurze Zustieg und die besonderen Eigenschaften des Felsens machen den "Lonza-Beach" definitiv einen Besuch wert. Die Routen sind allesamt gut und dicht gebohrt, was fรผr zusรคtzliche Sicherheit sorgt.